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Der halbe Send in Ahlen

Mehr passt nicht. Der Dr.-Paul-Rosenbaum-Platz ist zur Maikirmes randvoll. Viele Schausteller haben es nicht weit. Sie kommen direkt vom Send aus Münster.

 Ihre Kirmes. Marktmeister Dietmar Kisolowski (r.) und Kollege Sebastian Altena. Foto: Ulrich GösmannSend in Ahlen? „Nur der halbe. Mehr hab‘ ich nicht draufgekriegt“, sagt Dietmar Kisolowski mit schallendem Lachen, um dann leidenschaftlich gestikulierend in alle Richtungen zu zeigen. Ahlens Kirmesplatz sei picke-packe voll. Mehr noch: „Ich hätte den Edeka-Parkplatz noch mit dazu nehmen können. Und die Wiesen drum herum auch.“ Ja, so viele Bewerbungen seien es gewesen.

Wie‘s kommt? Zum einen, im frühen Mai im weiteren Umkreis die einzige Kirmesstadt zu sein. Zum anderen der gute Ruf. „Einige Marktmeister aus anderen Städten wollen sich unsere Kirmes genauer angucken. Weil sie so schön aufgebaut ist.“ Sagt‘s – und lacht noch vergnügter. Der Besuch seiner Amtskollegen – nichts Offizielles. Ganz im Gegenteil: Die Nachricht habe es erst über einige Schausteller bis zu ihm geschafft. „Ich bin mal gespannt.“

Testet den Mai: Herbst-Bucher Thomas Grass mit dem „Break Dancer No.2“. Foto: Ulrich GösmannSpannend auch die Stunden des Aufbaus, wenn Gondeln, Gestänge und Grimassen durch die Lüfte schweben. Schon am Dienstag sind die meisten Schausteller auf dem Platz. Woher sie kommen? Immer wieder die gleiche Antwort: „Aus Münster, frisch vom Send.“ Da macht auch Thomas Grass mit dem „Break Dancer No. 2“ keine Ausnahme. Sonst im Herbst dabei, packt er erstmals zur Maikirmes aus. „Ahlen – immer wieder gut“, sagt er. „Wir sind zufrieden.“

Noch eingepackt: „Pirates Adventure“. Foto: Ulrich GösmannAdriano Wegener setzt zum ersten Mal seinen Fuß auf den Dr.-Paul-Rosenbaum-Platz – und steht mit „Tom, der Tiger“ gleich im Mittelpunkt. Grinsende Sonnen, Giraffen und Elefanten verbreiten auch unter grauem Himmel gute Laune. „Wir sind zwar keine große Achterbahn“, ruft der Bremer fast entschuldigend rüber. „Aber man wird an den Gesichtern sehen, dass alle ihren Spaß haben.“ Sein bisher ältester Fahrgast sei 93 gewesen, sein jüngster ein Jahr. Plötzlich kommen Adri­ano Wegener Erinnerungen an seine Großmutter Adolfine auf. „Sie war in den 70er Jahren hier. Mit einem Kinder-Autoscooter.“

Schweres Gerät: Für den Aufbau der Fahrgeschäfte rücken riesige Kräne an.Für den „Pirates Adventure“ empfiehlt Marktmeister Dietmar Kisolowski, in den nächsten Tagen noch einmal mit der Kamera vorbeizuschauen, wenn das Laufgeschäft komplett stehe. „Das wird ein richtiger Hingucker.“ Haifisch und Piratenschiff sind‘s aber schon jetzt in ihren Einzelbauteilen, die am Morgen noch verpackt auf Tiefladern zum Aufbau bereitliegen.

Seinen Geheimtipp sieht Dietmar Kisolowski vorne am Eck: „Nessy“. Die Schiffschaukel habe „richtig Speed, nicht so‘n Larifari“. Weiterer Favorit: „Big Spin“ („der jumpt ab!“) am anderen Ende. Dazwischen 70 Schausteller, die es von Freitag bis Dienstag rundgehen lassen. Die Wetteraussichten könnten schlechter sein: „Zum Wochenende soll‘s wieder wärmer werden. Und etwas sonnig“, lässt der Koordinator wissen – und gibt noch zu Protokoll, dass der Familientag diesmal am Montag sei. Ansonsten: Alles wie gehabt. Kirmestüten-Verlosung am Freitag ab 15 Uhr im Mittelgang, am Abend dann das Höhenfeuerwerk.

Die Ahlener Maikirmes findet von Freitag, dem 27. April bis Dienstag, 1. Mai auf dem Dr.-Paul-Rosenbaum-Platz statt.

logo ahlener zeitungAhlener Zeitung, Bericht: Ulrich Gösmann

 
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